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Stummorgel
in Treis-Karden von 1728
Orgel
von St. Castor im Ortsteil Karden
Orgel
seit 1350 handschriftlich belegt.
Johann Michael Stumm bekommt 1721
den Auftrag zum Bau einer
neuen Orgel.
Orgel 1728
vollendet. Mit 29
Registern verteilt auf Hauptwerk, Echowerk, Rückpositiv und Pedal
5. Instrument von J.M. Stumm. Einzige
3-manualige Stummorgel an der Mosel.
1763 Wahl des Cochemer Orgelbauers Franciscus Claus
zum
Organisten. Bau von Posaune 16‘ und Cromhorn 8‘ im Rückpositiv.
1901 Reparatur durch Orgelbauer L.
Bröcher aus Merzig.
Klangliche Veränderungen in Anpassung an den Zeitgeschmack (Mixtur im
Rückpositiv wird zum Geigenprinzipal 8‘).
1935 Schwerwiegende Veränderungen: Um Platz für den
Kirchenchor zu schaffen, wurde das Untergehäuse mit mechanischer Spielanlage
und Echowerk entfernt, das Hauptwerk höher gesetzt, die Traktur elektrifiziert
und der Spieltisch seitlich auf die Empore gestellt, auf zwei
Manuale reduziert
und erstmal nur elf Register angeschlossen.
Weiterer Umbau wurde 1939
durch den Kriegsbeginn verhindert.
1963 Beginn der Rückführung in den Originalzustand.
1973 Weihe der restaurierten Orgel.
Beschreibung
Hauptwerk in Höhe der Prospektpfeifen, das den Bereich des
Mittelturms und der anschließenden Diskantfelder einnimmt. Peda zu beiden
Seiten hinter den Seitentürmen, Echowerk im geschlossenen Untergehäuse,
Rückpositiv in der Emporenbrüstung. Schleifladen, mechanische Traktur.
Pedal
wurde komplett erneuert und auf f‘ erweitert.
Disposition
Hauptwerk (CD-c‘‘‘):
Echo '(CD-c'''): Rückpositiv
(CD-c'''):
Großgedackt 16‘ Hohlpfeif
8‘ Prinzipal 4‘
Prinzipal 8‘ Rohrflöt
4‘ Hohlpfeif 8‘
Viola di
Gamba 8‘ Salicional 2‘ Discantflöt
8‘
Hohlpfeif 8’ Oktav 2’ Rohrflöt 4’
Cornett
4fach (D) 4‘ Quint 1 ½‘ Oktav 2‘
Oktav
4‘ Cimbal 2fach Quint 1 1/3’
Quint
3’ Mixtur 3fach
Flöt
4'
Cromhorn 8’
Superoktav
2’ Vox
humana 8’
Terz 1
1/3’ Tremulant
Quintflöt 1
½’
Pedal (CD-f’):
Mixtur
4fach Prinzipalbass 8’
Clarin
4’ Subbass 16’ Normalkoppeln
Trompet
8‘ Posaune 16‘ als Fußtritte
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