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Enkircher Stumm-Orgel
von
1761
Historisches
zur ev. Kirche Enkirch
Auf einem natürlichen Plateau oberhalb des Ortes gelegen. In
vorchristlicher Zeit befand sich dort vermutlich ein keltisches
Heiligtum. Älteste Bauteile aus dem 8. Jhdt. In einem Zeitraum von
800 Jahren immer wieder umgebaut und erweitert. Gotisches Sakramentshäuschen
von 1478, zwei Glocken ebenfalls aus dem 15. Jhdt. ( 3. Glocke
von 1851 wurde nach Veldenz verkauft). Grabplatten und Epitaphe
der Grafen von Wildberg. Barockes Kirchenschiff mit einer großen,
tribünenartigen Empore in der Traditon ev. Predigtkirchen.
Orgel
Die 1754-61 von den
Gebrüdern Stumm (2. Generation) erbaute Orgel ist der "jüngste"
Bauteil der Kirche. Architektonische
Besonderheit ist das eigens für die Blasebälge errichtete "Balghäuschen"
außen über dem Seiteneingang der Kirche.
Technisches
Mechanische Schleiflade. Positiv und Hauptwerk übereinander in
die Emporenbrüstung eingebaut. Spieltisch seitlich.
Disposition
Hauptwerk
(C-d'''):
Großgedackt
16', Prinzipal 8', Hohlpfeif 8', Gamba 8' Quintadena 8', Oktave
4', Kleingedackt 4', Salicional 4', Quinte 2 2/3', Superoktav 2',
Terz 1 3/5', Mixtur 4fach, Trompete 8' B+D, Vox angelica 2' B.
Positivwerk
(C-d'''):
Gedackt 8', Flauto travers 8' D, Prinzipal 4', Rohrflöte 4' Oktave
2', Quinte 1 1/3', Sesquialter 2fach, Mixtur 2fach Flageolett 1'+1/2',
Krummhorn 8', Tremulant.
Pedal (C-f'):
Subbass16', Oktavbass 8', Oktave 4', Rohrpfeif 2' Posaune 16'.
Koppeln I/II, Ped./I und Ped./II als Fußhebel.
1965 von Fa. Oberlinger, Windesheim, renoviert und erweitert
(u.a. Blasebalg im Gehäuse). Eine Rückführung in den Originalzustand
ist geplant.
Wissenswertes
zur Kirchengemeinde:
Infos unter
www.ekir.de/enkirch
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